Lebensversicherung
Eine Lebensversicherung dient dem Zweck, persönliche Risiken, wie beispielsweise Todesfall, abzudecken. Meist werden die Versicherungsverträge so gestaltet, das sie neben dem Todesfallrisiko auch dazu dienen Kapital anzusparen. In der Regel wird eine Lebensversicherung am Ende der Laufzeit in einer Einmalsumme ausgezahlt. Sollte das Ende der Laufzeit vom Versicherten selbst nicht erlebt werden, wird eine so genannte Todesfall-Summe an die Hinterbliebenen geleistet.
Es gibt zwei Arten von Lebensversicherungen
Die zwei Arten der Lebensversicherung sind die Kapitallebensversicherung und die Risikolebensversicherung. Die Risikolebensversicherung kann man für einen sehr geringen monatlichen Beitrag abschließen. Sie sichert jedoch lediglich das Todesfallrisiko des Versicherten ab und bietet bei Vertragsende keine Auszahlung. Eine Kapitallebensversicherung ist eine Kombination aus einer Risikolebensversicherung und einer kapitalbildenden Geldanlage. Zwar ist in dieser Variante das Todesfallrisiko mit abgesichert, dennoch liegt der Schwerpunkt darauf, Kapital anzusparen. Aus diesem Grunde sind die Beiträge für eine Kapitallebensversicherung erheblich höher, als die einer Risikolebensversicherung.
Lebensversicherung als Geldanlage
Eine Kapitalbildenden Lebensversicherung ist eine nach wie vor beliebte Möglichkeit, sein Geld langfristig anzulegen. Die Gesamtrendite der Kapitallebensversicherung ergibt sich aus einer Mindestverzinsung von etwa 2,75 Prozent pro Jahr und den Überschüssen, die der Versicherer erwirtschaftet. Dabei sind die Versicherer verpflichtet, dem Kunden mindestens 90 Prozent dieser Überschüsse zu vergüten.
Fondsgebundene Lebensversicherung
Als besondere Form der Lebensversicherung wird zur Kapitalbildung auch oft eine Fondsgebundene Lebensversicherung angeboten. Diese Versicherung wird ebenfalls auf den Erlebens- und Todesfall abgeschlossen. Die Auszahlung am Ende der Laufzeit hängt jedoch von der Wertentwicklung der besparten Investmentfonds ab. In der Regel können dabei die Renditen wesentlich höher ausfallen, als bei einer üblichen kapitalbildenden Lebensversicherung.
Bevorzugt werden die Fondsgebundenen Lebensversicherungen jüngeren Menschen angeboten, da eine Ansparzeit von mindestens 20 Jahren eine höhere Rendite bringt.
Eine Lebensversicherung als Altersvorsorge wird auch steuerlich besonders gefördert, wenn der Vertrag mindestens 12 Jahre läuft und wenn das angesparte Kapital nach Vollendung des 60. Lebensjahres ausgezahlt wird.
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