Tagesgeld Zinsen
Banken gehen mit hohen Zinsen auf Kundenfang
Die Flexibilität und die tägliche Verfügbarkeit, aber auch die attraktiven Zinsen auf das Tagesgeld, überzeugen immer mehr Anleger für diese Form der Geldanlage. Die einfache Abwicklung über das Internet ist ein weiteres überzeugendes Argument. Tagesgeldkonten werden heute von fast allen Banken und Sparkassen angeboten. Besonders gute Konditionen bieten vor allem Direktbanken. Dabei kann die Zinsspanne verschiedener Banken enorm sein. So bieten einige Anbieter zeitweise etwa fünf Prozent für Tagesgeld, während einzelne bei lediglich 0,5 Prozent pro Jahr liegen. Insbesondere Direktbanken bieten für Neukunden noch zusätzliche Leistungen an, wie beispielsweise einen gewissen Betrag als Startguthaben oder begrenzt für die Anfangsmonate besonders lukrative Tagesgeld Zinsen. So macht es für Sparer Sinn, vor der Beantragung eines Tagesgeldkontos die Zinsen der verschiedenen Anbieter zu vergleichen.
An welche Bedingungen sind Sonderkonditionen gekoppelt?
Bevor man sich für ein Tagesgeld Angebot entscheidet, sollte man unbedingt die verschiedenen Konditionen und Bedingungen der Banken vergleichen. Dabei sollte man neben den aktuellen Tagesgeld Zinsen, auch darauf achten, welches Kreditinstitut in der Vergangenheit kontinuierlich gute Zinsen angeboten hat. Denn einige Anbieter gehen zwar mit hohen Zinsen auf Kundenfang, halten das gute Angebot jedoch nur über einen kurzen Zeitraum aufrecht. Oftmals beziehen sich die günstigen Sonderkonditionen auch nur auf einen begrenzten Anlagebetrag. Bei wieder anderen wird vorausgesetzt, dass regelmäßig, monatlich eine feste Mindestsumme auf das Tagesgeldkonto eingezahlt wird.
Abgeltungssteuer
Aktuell ist es auch wichtig zu überprüfen, wie hoch die Erträge nach Abzug der Steuern sind. Seit Anfang des Jahres gilt für Kapitalerträge die Abgeltungssteuer, so dass die Bank automatisch 25 Prozent an das Finanzamt abführt, zuzüglich Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer. Je nach Steuersatz können Anleger sich den zu viel bezahlten Betrag vom Finanzamt wieder erstatten lassen. Besser ist es, sich vom Finanzamt eine Nichtveranlagungs-Bescheinigung ausstellen zu lassen, um sie der Bank gleich bei Konto-Eröffnung vorzulegen.